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Die Gemeinde Ahlum mit ihren Ortsteilen Stöckheim und Nieps liegt in einer Mulde, umgeben von einer angenehmen hügligen Acker- und Wiesenlandschaft. Schon im Jahre 1112 besaßen hier die Augustinermönche von Hamersleben sechs Höfe. Bis 1945 gehörte der Besitz des Dorfes zur Familie von der Schulenburg. Ab 1945 siedelten dann im Zuge der Bodenreform Neubauern auf dem ehemaligen Gutsvorwerk Nieps. Wer aber heute nach Ahlum reist, sucht den Platz der Erholung und Entspannung bietet.
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1973 wurde in Ahlum eine nicht zu nutzende Wiese geflutet. Ein altes Flußbett der Hartau und ein Damm boten beste Voraussetzungen für das Anlegen des 4,5 ha großen "Ahlumer Sees". Besonders Petrijünger kommen hier auf ihre Kosten.
Von Ahlum aus ist es nur ein kleines Stück und man erreicht den Ortsteil Stöckheim. Stöckheim wurde erstmalig 1357 urkundlich erwähnt. Südlich von Stöckheim, in der sogenannten Göntzbucht, zeugen aufgefundene Steinwaffen und Geräte sowie mehrere Megalithgräber ( Großstein- und Hünengräber) von der Besiedlung der Germanen schon in der Jungsteinzeit etwa 3000 bis 1800 vor unserer Zeit. Die Bezeichnung "Hünengrab" ist darauf zurückzuführen, dass nach Meinung unserer Vorfahren nur Hünen (Riesen) diese gewaltigen Gesteinsbrocken bewegt haben können. Der Sage nach liegt der Riese Goliath in einem goldenen Sarg begraben.
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